Tierra sín mal

Colina del sol

Tierra sin mal

Unser *Tierra sin mal* liegt mit ihren knapp 10 Hektar von der Hauptstadt Asunción im ca. 180 Kilometer entfernten Departamento Caaguazú, 6 km von der gleichnamigen Stadt Caaguazú entfernt. Auf unserem Land befinden sich unsere *Granja Colina del sol* . Dort befinden sich bereits einige Obstbäume (Bananen, Mangos, Mandarinen, Orangen, Limonen, Guayaba und Cocoteros), und genügend Freifläche für den Ackerbau oder Weideland. Vielleicht pflanzen wir auch ein kleines Wäldchen an. Wer weiß ;-)

Der spanische Name unseres Hofs (Granja) *Colina del sol* bedeutet ins Deutsche übersetzt Sonnenhügel. Unser Sonnenhügel liegt auf unserem Land (Terreno) und dieser Name stammt aus der Guaraní-Mythologie und lautet *Yvymara'eỹ*. Im Guaraní bedeutet es *Land ohne Übel*. Ins Spanische übersetzt ist es unser.....

Tierra sin mal

In der Guaraní-Mythologie heißt es unter anderem im Flutzyklus: 

Zerstörung der ersten Erde und Schaffung der zweiten Erde. Im ersten Land, Yvytenonde, lebten Männer mit den Göttern, es gab keine Krankheiten und es mangelte nie an Nahrung. Einer der Männer namens Jeupié hat jedoch das maximale Tabu missachtet : Inzest , indem er sich mit der Schwester seines Vaters befasste . Die Götter bestraften diese Tat mit einer Flut (Mba'e-megua guasu), die dieses erste Land zerstörte und in einem himmlischen Wohnsitz lebte.

Ñamandú beschließt, ein zweites, unvollkommenes Land zu errichten, und bittet Jakairá um Hilfe, der den belebenden Nebel über die neue Erde verbreitet. Die Überlebenden der Flut überschreiten, um dieses Land zu bewohnen, wo jetzt die Krankheit , die Schmerzen und die Leiden existieren.

Die Männer, die in diesem neuen Land leben, Yvy Pyahu (" neue Erde "), werden für immer danach streben, in dieses erste Land zurückzukehren: Yvymara'eỹ (das " Land ohne Übel - tierra sin mal").

Die dritte Erde.

Die mündlichen Guarani-Mythen sprechen von einer dritten Rekonstruktion , die ohne Unvollkommenheiten sein wird. Während sie auf die Ankunft dieses dritten Landes warten, können Männer jedoch auf die Yvymara'eỹ zugreifen, solange sie bestimmte Muster gemeinschaftlichen Verhaltens beobachten.

In diesem mythischen Land wird es keine Bestrafung geben, es wird kein Unglück oder Leid geben, nichts wird zerstört werden.

Hier, auf unserer Granja Colina del sol (Hof Sonnenhügel) auf unserem Land ohne Übel, wollen wir, ab sofort, alles ein wenig entspannter angehen lassen. Das Gute in Land und Leute sehen und das Schlechte, welches uns in der Vergangenheit begleitet und belastet hat, zurück lassen. Es soll keine Bestrafung mehr geben, es soll kein Unglück oder Leid geben, nichts soll zerstört werden.

Hier auf unserer Grnaja Colina del sol, auf unserem Tierra sin mal möchten wir von und mit unseren Bienen und einigen Rindern vielleicht auch Hühnern, Ziegen, Schweinen, Pferden und Gänsen leben. Des weiteren werden wir unser Gemüse selbst anbauen und in unserem Garten einige Obstbäume pflanzen. Selbstverständlich darf ein Kräutergarten am Haus nicht fehlen. Ziel soll ein relativ autakes Leben sein und das wir uns von unserem Land selbst ernähren können. Außerdem soll unser Gustl auch noch einige Gefährten bekommen. Hier möchten wir in Frieden mit den Jahreszeiten, mit dem Wetter und mit der Natur im Einklang leben. Mal sehen was daraus wird.

Und ein wunderschöner, kristallklarer Bach mit 100% sauberem Wasser. So haben wir mit dem herrlich frischen Wasser immer unser eigenes Trinkwasser.

Hier steht ein altes paraguayer Haus. Unsere erste Tat wird sein, dieses als Gästehaus umzubauen. Darin werden wir dann leben bis unser eigentliches Haus, an anderer Stelle des Grundstücks, erbaut ist.

Hier ungefähr wird dann mal unser Haus stehen und diese fantastische Fernsichtsicht werden wir später von unserer Terrasse täglich genießen können.