Tierra sín mal

Colina del sol

Kurze Infos über Paraguay:                                        

Das sollte man als Reisender über Paraguay wissen und gesehen haben.

Los Paraguayos, ihre Musik kennt fast jeder. Jeder hat sie schon mal irgendwo gehört und sie wurden von vielen anderen Bands kopiert. Zuletzt, so denke ich, von den Gipsy Kings. Los Paraguayos wurde 1957 vom Louis Alberto del Paraná gegründet. In den 60'er Jahren brachten sie die südamerikanische Musik nach Europa erlangten hier mit ihren rhythmischen Liedern Berühmtheit und wurden so sehr erfolgreich.

Vorwahl:
00595 bzw. +595
Währung:
1 Guarani (G) = 100 céntimos (c)
Zeitdifferenz zu MEZ:
-5 h
Zeitdifferenz zu MESZ:
-6 h, bei PY Sommerzeit -4 h
Elektrischer Strom:
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, zweipolige, runde Stecker

Veranstaltung/Event

Zwei der herausragenden Feste in Paraguay sind der 8. Dezember und die Johannisnacht, die vom 23. auf den 24. Juni in Stadt und Land gefeiert wird. Jedes Jahr am 8. Dezember treffen sich Hunderttausende von einheimischen Pilgern aus allen Landesteilen im Wallfahrtsort Caacupé, um der wundertätigen Mutter Maria in einer nicht enden wollenden Lichtprozession zu huldigen. Die Straßen, die zum Wallfahrtsort führen, sind schon Tage vorher voller Pilger (Caacupé befindet sich ca 55 km. östlich von Ascunión).
Während der Johannisnacht, wenn das Johannisfeuer niedergebrannt ist, laufen Frauen und Männer in einer Art Trance barfuß über die glühenden Kohlen. Das Spektakel wird von Trommeln begleitet.

Feststehende nationale Feiertage:


1. Januar - Año Nuevo - Neujahrstag

2.-14 Februar - la Virgen de la Candelaria - Mariä Lichtmeß

3. Februar - San Blas - St. Blasius (Schutzheiliger Paraguays)

1. März - Día de los Héroes - Heldengedenktag / Jahrestag des Todes von Marschall Francisco Solano López + Tag der Schlacht von Cerro Corá

1. Mai - Día del Trabajador - Tag der Arbeit

15. Mai - Día de la Independencia - Tag der Unabhängigkeit

12. Juni - Día de la Paz del Chaco - Tag des Friedens mit Bolivien

15. August - Fundación de Asunción - Tag der Gründung von Asunción, Nationalfeiertag

29. September - Día de la Batalla de Boquerón - Schlacht von Boquerón im Chacokrieg

12. Oktober - Dia de la Raza - Entdeckung Amerikas

8. Dezember - Día de la Virgen de Caacupé - Fest der heiligen Jungfrau von Caacupé, Maria Empfängnis

25. Dezember - Navidad - Weihnachten (2. Weihnachtsfeiertag existiert nicht)


Bewegliche nationale Feiertage:

März/April - Ostern - Pasqua (la semana Santa - die heilige Woche)
Jueves y Viernes Santo - Gründonnerstag (der wichtigste Osterfeiertag) und Karfreitag. Ostermontag ist in Paraguay kein Feiertag.

Mai - Pentecostés - Pfingsten (Corpus Christi)


An den nationalen Feiertagen haben Schulen, Behörden und öffentliche Einrichtugen geschlossen. Aufgrund vieler regionaler Feiertage muss immer damit gerechnet werden, dass regional auch an anderen Tagen die eine oder andere Einrichtung geschlossen ist.

Klick große Karte Paraguays

Francisco Solano López

Klick zur Geschichte Paraguays

 Paraguay (amtlich: República del Paraguay ) ist ein Binnenstaat in Südamerika, der im Osten an Brasilien, im Süden und Westen an Argentinien und im Norden und Westen an Bolivien grenzt. Der Name des Staates bedeutet „Wasser, das zum Wasser geht“, abgeleitet von der Sprache der Ureinwohner, Guarani: pará („Ozean“), gua („zu/von“) und y („Wasser“). Der Ausdruck „paraguái“ bezieht sich auf Guaraní auf das gesamte Staatsgebiet, während „paraguay“ auch die Hauptstadt Asunción bezeichnen kann.

Dieses kleine Land ist etwa 15 % größer als Deutschland, hat jedoch nur ca. 8 % der Bevölkerung Deutschlands. Von dieser Bevölkerung leben wiederum ca. 35 % in der Hauptstadt Asuncion und der umgrenzenden Region Central.

 

                    

Das subtropische Klima Paraguays lässt sich mit dem von Florida oder Kalifornien vergleichen. Das Klima wird von den meisten Menschen als angenehm empfunden, da die Luftfeuchtigkeit nur selten hoch ist. So ist auch das Reisen während des Südwinters, von Mai bis September, wegen der milderen Temperaturen deutlich angenehmer als im Südsommer. Der Winter ist vorwiegend mild. Allerdings kann es nachts erstaunlich kalt werden. So dass durch entsprechend warme Kleidung vorgesorgt werden sollte. Auf 3 bis 5 kalte Tage folgen oft einige angenehm warme Tage.

Der Sommer der südlichen Hemisphäre, also die Monate November bis März, können sehr heiß sein. Temperaturen um 40° C machen Trekking- oder Besichtigungstouren durchaus anstrengend. Doch auf dem Lande weht meist ein angenehm sanfter Wind, so dass wärmeliebende Menschen nur ganz selten eine Klimaanlage benötigen.

Gerade im Gran Chaco ist die Regenzeit keine geeignete Reisezeit, da viele Landesteile dann eine große Sumpflandschaft bilden.

Knapp 90 Prozent der Bevölkerung sind Paraguayos, in der Mehrzahl Mestizen, die aus der im Wesentlichen vom 16. bis zum 18. Jahrhundert  erfolgten Verbindung von Guaraní-Indianerinnen mit spanischen Einwanderern hervorgegangen sind. Sporadisch, insbesondere Anfang des 20. Jahrhunderts, kam es zu Einwanderungsschüben aus Europa sowie aus den Nachbarländern Brasilien und Argentinien. Die Zahl der Einwanderungen blieb jedoch im Vergleich zu anderen Ländern in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf geringerem Niveau.

Der Paraguayer ist im Allgemeinen ein äußerst höflicher und zuvorkommender Mensch, der gerne lächelt und dessen Herz man sofort gewinnen kann, wenn man ebenfalls lächelt.

Du wirst lernen müssen zu lächeln. Spätestens dann, wenn du etwas eilig haben willst. Eile und Hektik sind in diesem Land unbekannt dennoch bekommst du fast alles was du dir wünschst aber das dauert halt seine Zeit. Sonst ärgern du dich nur und der Paraguayer weiß überhaupt nicht weshalb du nun verärgert bist.

Zur Verständigung ist es sinnvoll, etwas Spanisch zu sprechen, notfalls mit Händen und Füßen. Mit Deutsch wirst du kaum einen Gesprächspartner finden und mit Englisch auch nur recht selten.

Hier geht es zum Wörterbuch Paraguayisch - Deutsch  ------>   

Aber keine Sorge, ich kenne keinen Touristen der hier im Lande verhungert oder verdurstet wäre. Da kommt dir dann die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Paraguayers zugute.

Lern einfach dieses mit vielfältigen Schönheiten gesegnete Land und seine liebenswürdigen Menschen selbst kennen.

Ein Wort noch zur Kriminalität. Ja, sie ist vorhanden. Meines Erachtens zwar kaum höher als in Deutschland, aber vielleicht gewaltbereiter. Wenn du mit vor der Brust hängender teurer Kameraausrüstung in einem Elendsviertel spazieren gehst, darfst du dich über einen Raubüberfall nicht wundern. Paraguay ist ein Land in dem viel Armut herrscht und die Nicht-Paraguayer (z.B. wir Europäer) gelten hier als Geldlieferanten.

Gehst du normal gekleidet durch die Innenstadt, ist die Gefahr eines Überfalls nicht größer als in den Städten Deutschlands.

Auf dem Campo hingegen, ist die Kriminalität verschwindend gering.

 

Tereré ist das Nationalgetränk der Paraguayos. Diesen Tee trinkt der Paraguayo immer und überall. Zu jeder Zeit. Es wird kein Tag vergehen ohne das du jemanden mit seinem "Equipo de Terere", der Ausrüstung für Tererétrinker, zu sehen bekommst. Man bekommt diese Kräuterteemischung, auch mit vielen verschiedenen Obstsorten (z.B. Zitrone, Mango...) versetzt, überall zu kaufen. Im Sommer mit eiskaltem Wasser aufgegossen, heißt dieser Tee Tereré und ist er sehr erfrischend. Im Winter dann mit heißem Wasser aufgegossen, heißt der Tee dann Mate und wärmt angenehm bei der Feldarbeit. Die Ausrüstung besteht aus der Thermoskanne, in der sich das durch Eis gekühlte Wasser oder aber im Winter, dann das heiße Wasser zum Aufguss befindet, dem Trinkbecher (Guampa), in den vorab etwa drei viertel Kräuter gegeben werden und dem Trinkhalm aus Metall (Bombilla), der mit einem in der Unterseite integrierten Sieb ausgestattet ist. So ist der Paraguayo in jeder Lebenslage gut gewappnet. Ob Sommer oder Winter, zu jeder Zeit mit viel tranquilo ein *kurzes* Päuschen eingelegt.

Asunción ist die Hauptstadt Paraguays und wurde am 15. August 1537 gegründet. Die Stadt ist die Metropole des Landes und mit mehr als 544.000 Einwohnern, größte Stadt des Staates Paraguay in Südamerika.

Ihr Name (spanisch für Himmelfahrt, Aufstieg) steht für Mariä Himmelfahrt, ihr voller Name lautet La Muy Noble y Leal Ciudad de Nuestra Señora Santa Maria de la Asunción. Der Ballungsraum Asunción hat rund 1,9 Millionen Einwohner. Ihre Bezeichnung in der Landessprache Guarani ist Paraguaŷ (nicht zu verwechseln mit Paraguái, dem Landesnamen auf Guaraní). Asunción wird in Distrikte (Distritos) und Stadtteile (Barrios) gegliedert. Die Einteilung nach Distritos stammt aus Mitte des 19. Jahrhunderts und beruht auf der Aufteilung der Stadt in katholische Diözesen. Die Einteilung nach Distritos umfasst daher nur die heutige Innenstadt und erstreckt sich nicht über neuere Barrios.

Asunción ist eine Stadt, die von innen nach außen wächst. Jedes Jahr entstehen neue Stadtteile, welche die Flächen zwischen der eigentlichen Stadt Asunción und den umliegenden Städten Mariano Rouque Alonso, Luque, Fernando de la Mora, Nemby und Lambaré (auch in der Summe „Gran Asuncíón“ genannt) mittlerweile vollständig ausfüllen. Oftmals entstehen die Barrios auf Grundlage von „Urbanizaciónes“, von Immobilienhändlern erschlossenen Wohnarealen in noch unbenannten Stadtteilen. Bei neueren Barrios stimmen der Name der Urbanización und der eigentliche Name des Barrios überein. Im Volksmund ist in vielen Fällen der Name der Urbanización geläufiger als der offizielle Name des Barrios.

   

Ciudad del Este ist nach Asunción die zweitgrößte Stadt Paraguays und Hauptstadt des Departamentos Alto Paraná. Aufgrund ihrer strategischen Lage im Dreiländereck zwischen Argentinien, Brasilien und Paraguay, der Triple Frontera, ist sie ein Einkaufs- und Handelszentrum. Diese brodelnde Stadt wird auch das Hongkong Südamerikas genannt.

Die Stadt wurde 1957 unter dem Namen Puerto Flor de Lis am Paraná an der Grenze zu Brasilien gegründet. Später wurde sie nach Alfredo Stroessner in Puerto Presidente Stroessner umbenannt, nach Stroessners Sturz (1989) erhielt sie den heutigen Namen. Durch den Bau des Itaipu-Staudammes wuchs die Stadt stark an. Die über den Fluss führende Freundschaftsbrücke verbindet Ciudad del Este mit Foz do Iguaçu in Brasilien. Das Bistum Ciudad del Este wurde 1968 als Territorialprälatur gegründet und 1993 zum Bistum erhoben. Die Kathedrale St. Blasius (San Blas) wurde 1964 errichtet.

Das Land "des Wassers, das zum Wasser geht" bietet auch heute noch imposante Naturschauspiele, wie z.B. die Wasserfälle von Iguazú. Begrenzt und durchflossen wird das Land von den großen Flüssen Río Paraná und Río Paraguay, daneben finden sich unzählige weitere Flüsse und Seen, mit zum Teil beträchtlicher Größe.

Gleich neben den Wasserfällen, auf der argentinischen Seite, ist der Vogel.- und Nationalpark . Den muss man gesehen haben. Ein Abstecher lohnt sich in jedem Fall. Der Park besticht durch seine Farben und der Vielfalt der Tiere.

Um ein Volk und der Gegenwart zu verstehen, ist es wichtig, die Geschichte des Landes zu kennen. Auch wenn die spanischen Eroberer dies anders sahen, hat Paraguay schon vor den Spaniern eine interessante Vergangenheit. Eroberung, Ausbeutung, Jesuitenstaat, Kampf um die Unabhängigkeit und politische Querälen bis heute lassen sich erst verstehen, wenn man ein umfassendes Bild davon hat.

Paraguay ist ein absoluter touristischer Geheimtip. Dem Reisenden bieten sich neben atemberaubenden Naturschauspielen Zeugnisse aus längst vergangenen Tagen und in vielen Orten glanzvolle Gebäude, wie z.B. die Wallfahrtskirche von Caacupé.

Auch Sensationen, wie das größte Wasserkraftwerk der Welt in Itaipú gibt es zu bestaunen.

          

Die Stadt San Bernadino wurde am 24. August 1881 von Jakob Schaerer als deutsche Kolonie gegründet und hat 10.176 Einwohner (Schätzung der Stadtverwaltung 2007). Ursprünglich hieß die Stadt Nueva Baviera (Neubayern), wurde aber nach dem Ersten Weltkrieg zu Ehren des Generals und Präsidenten Paraguays Bernadino Caballero nach dessen Namenspatron Sankt Bernhard benannt. Die Flagge der Stadt entspricht mit ihren horizontalen Balken in schwarz, rot und gelb praktisch der Flagge Deutschlands.

San Bernadino ist aufgrund der Lage am Ostufer des Ypacaraí-Sees  ein bedeutendes Urlaubsziel für die einheimische Bevölkerung. Viele wohlhabende Paraguayer besitzen ein Ferienhaus in San Bernardino, welches jedoch in der Regel nur in den Sommermonaten Dezember bis Februar genutzt wird. Die Architektur der Ortsmitte wird geprägt von teils heruntergekommenen Gebäuden aus der Gründungsphase und Ferienhäusern des 20. Jahrhunderts, vermischt mit einzelnen Hotelanlagen und Gastronomiebetrieben. An der Hauptzufahrtsstraße, Ruta General Morínigo, befindet sich eine Vielzahl von meist nur saisonal geöffneten Diskotheken, einfachen Restaurants und Clubanlagen. An Sommerwochenenden strömen bis zu 20.000 Gäste nach San Bernardino, welches sich auch als Capital del Verano (Hauptstadt des Sommers) bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Eine kleine *Rundreise* durch das wunderschöne Paraguay. Viel Spaß!